Weitblick zahlt sich aus

Gemeinschaftsschule Jettingen profitiert in der Krise: Flächendeckendes WLAN für Klasse 5 ‑ 10

Die Corona Pandemie erwischte gerade das Bildungswesen im Frühjahr 2020 eiskalt. Schulen, die sich bislang nur auf dem Papier mit Digitalisierung beschäftigt hatten, mussten innerhalb kürzester Zeit alternative Lehrmethoden entwickeln und nutzen. Die Gemeinschaftsschule Jettingen zeigte sich deutlich besser vorbereitet. Seit 2015 arbeitet das Kollegium kontinuierlich an einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie mit dem Ziel, den Schülerinnen und Schülern Bildung zeitgemäß zu vermitteln. Die wesentliche Voraussetzung dazu schafft ein flächendeckendes WLAN im Bereich der weiterführenden Schule für die Klassenstufen 5 bis 10. Realisiert wurde das Netzwerk von einem Meisterbetrieb vor Ort mit Komponenten von D-Link.

 

Smarte Gemeinschaftsschule

Ein übersichtlicher Schulcampus, 480 Schülerinnen und Schüler (SuS), 50 Lehrende – und ein überzeugendes Konzept: Die Gemeinschaftsschule Jettingen setzt konsequent auf zeitgemäßes Lernen. Schritt für Schritt trieb Schulleiter Dominic Brucker seit der Gründung der Schule 2014 gemeinsam mit einer engagierten Arbeitsgruppe die Digitalisierung voran. 2019 zeichnete die Schulinitiative des Digitalverbands Bitkom 20 deutsche Schulen als Smart School aus, eine davon die Gemeinschaftsschule (GMS) Jettingen. Wie gestaltete sich der Weg dahin?

 

„Mit einer zuverlässigen Infrastruktur und guten Konzepten wird die Schule zu einem ‚Maker’s space‘ und das selbst in Krisenzeiten. Wir haben mit D-Link sehr gute Erfahrungen gesammelt. Unser Netzwerk funktioniert reibungslos."

Dominic Brucker, Schulleiter Gemeinschaftsschule Jettingen

 

Leistungsfähiges WLAN

Die technische Infrastruktur wurde im Rahmen der Kernsanierung des Schulgebäudes für die Klassen 5 bis 10 geschaffen. Zunächst entstanden zwei Neubauten als Erweiterungen des existierenden Altbaus. Anschließend wurde der Altbau Raum für Raum saniert. Die IT-seitige Implementierung kam dabei – zusammen mit der kompletten Elektroinstallation und der strukturierten Verkabelung – aus der Hand des ortsansässigen Elektrobetriebs Schwarz. Der Elektromeister gewann mit seinem Team die öffentliche Ausschreibung und überzeugte mit einem IT-Konzept, das er gemeinsam mit D-Link ausgearbeitet hatte. Neben einem drahtgebundenen lokalen Netzwerk für die Verwaltung und mit Anschlüssen in den Klassenräumen, setzte die Schule von Anfang an auf ein leistungsfähiges WLAN, das folgende Kriterien erfüllen sollte:

  • die komplette Ausleuchtung aller Räume
  • eine möglichst minimale Strahlenbelastung durch intelligente Access Points
  • Ausnutzung der vollen Bandbreite des Internet-Zugangs von aktuell 250 Mbit/s
  • getrennte WLANS für Lehrende, schuleigene Endgeräte für die SuS und Gäste

 

Zukunftsweisende Infrastruktur

Noch während der Umsetzung des Projekts passte das Team die Technik dynamisch den stetig wachsenden Anforderungen – auch basierend auf landesweiten Initiativen - an. Insgesamt installierte Elektromeister Schwarz sechs unterschiedliche Netzwerke mit insgesamt 32 D-Link Switches. Im Core-Bereich kommen 10GB Managed Switches der DXS-3400 Serie zum Einsatz, im Access-Bereich wählte das Team Gigabit Smart Managed Switches mit Power over Ethernet-Funktion aus der DGS-1510er Serie. Die Unified Wireless Lösung setzt sich zusammen aus dem WLAN Controller DWC-2000 und 70 Access Points vom Typ DWL-6610AP. Holger Schwarz erklärt dazu: „Wichtig für uns war die flächendeckende Ausleuchtung der Gebäude. Hier errechnete D-Link für uns basierend auf den Bauplänen die Positionierung der Access Points. Auf diese Aussagen konnten wir uns jederzeit verlassen.“ Die Konfiguration der Access Points übernahm Patricia Schwarz. Die Betriebswirtin für Datenverarbeitung wurde dazu entsprechend von D-Link geschult. Bezüglich der mobilen Endgeräte setzte die GMS Jettingen von Anfang an auf schuleigene Geräte. Zunächst griff man auf vorhandene Laptops zurück. Aufgrund der zunehmenden Leistungsfähigkeit und einfacheren Handhabung im Unterricht, entschloss man sich jedoch schon bald auf Tablets umzuschwenken.

 

„Es freut uns, dass wir die Verantwortlichen der Schule und auch in der öffentlichen Verwaltung mit unseren Konzepten und deren Realisierung überzeugt haben. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit D-Link hat wesentlich zum Erfolg dieses Projekts beigetragen.“

Holger Schwarz, Elektromeister Schwarz

  

Ganzheitliche Konzepte

Zwei Dinge sind für Dominic Brucker bei der Digitalisierung der Bildung entscheidend: „Zum einen geht es nicht nur darum, neue Technologien einzuführen. Wir müssen gleichzeitig eine zeitgemäße Didaktik und neue Anwendungen in den Unterricht einbringen. Zum anderen dürfen wir auch das soziale Miteinander nicht außer Acht lassen.“ Konkret heißt das für die Gemeinschaftsschule Jettingen, dass die 60 schuleigenen Tablets nicht einzelnen Klassen exklusiv zur Verfügung stehen, sondern von den Lehrenden für ihre jeweiligen Projekte reserviert werden. Eine 1-zu-1 Versorgung mit Tablets ist für die Schulleitung der GMS Jettingen auch nur dann denkbar, wenn es eine entsprechende soziale Finanzierungsmöglichkeit geben wird. Gleichzeitig liegt die breite Akzeptanz der Digitalisierung innerhalb der Schulgemeinde sicher auch darin begründet, dass parallel zu jedem digitalen auch ein soziales Projekt realisiert wird. So ging beispielsweise die Einführung des WLANs mit dem Aufbau einer eigenen Imkerei im Schulgarten einher.

 

Kreative Entfaltung

Eingesetzt werden die Tablets in Arbeitsgemeinschaften wie der Robotik AG, bei der Nutzung neuer Technologien wie dem 3D-Druck oder Virtual Reality. Sie kommen aber auch in klassischen Unterrichtsfächern beispielsweise mit Lernprogrammen in Mathe oder Projekten zur Erstellung von Stop-Motion-Filmen in Deutsch zum Einsatz. Zur einfachen Handhabung sind auf den Tablets in der Standard-Konfiguration 10-15 Apps vorinstalliert, bei Power User-Tablets sind es 20-25. Diese werden zentral über eine Mobile Device Lösung verwaltet. Das Netzwerk schafft über den klassischen Frontalunterricht - der natürlich auch mit digitalen Medien wie Beamer und Dokumentenkamera unterstützt wird - die Grundlage für neue Kreativität.

 

Remote Lernen

Einen weiteren Schub erhielt das Konzept während der Corona-Pandemie: Die Schülerinnen und Schüler profitierten sichtlich von dem Vorsprung ihrer Schule: Die für den Herbst 2020 geplante Einführung einer Cloud zum Datenaustausch wurde kurzerhand vorgezogen, ein Multi-User Zugang angelegt und Jugendliche ohne die entsprechenden Endgeräte erhielten Leihgeräte aus dem Pool der Schule. Da schon zuvor sehr viel mit neuen Medien gearbeitet wurde, konnten die Schülerinnen und Schüler schnell remote unterrichtet werden. Dominic Brucker ist überzeugt: „Mit einer zuverlässigen Infrastruktur und guten Konzepten wird die Schule zu einem ‚Maker’s space‘ und das selbst in Krisenzeiten. Wir haben mit D-Link sehr gute Erfahrungen gesammelt. Unser Netzwerk funktioniert reibungslos.“ Mittlerweile fragen schon die Eltern der Grundschulkinder nach der Einführung der digitalen Technologien. Ein Projekt, das schon in Planung ist. Auch Elektromeister Schwarz zieht eine durchweg positive Bilanz: „Es freut uns, dass wir die Verantwortlichen der Schule und auch in der öffentlichen Verwaltung mit unseren Konzepten und deren Realisierung überzeugt haben. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit D-Link hat wesentlich zum Erfolg dieses Projekts beigetragen.“

 

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