Cloud‑Netzwerkverwaltung in Zeiten der Pandemie

Wie Einzelhandel und Dienstleister unter Covid‑19‑Bedingungen von D‑Link Nuclias profitieren können

Die weltweite Covid-19-Pandemie belastet weiterhin die Gesundheitssysteme, die Wirtschaft und unser tägliches Leben. Auch Einzelhandel und Dienstleister haben mit teils weitreichenden Einschränkungen und Verordnungen der Behörden im Sinne des Infektionsschutzes zu kämpfen. Digitale Lösungen unterstützen kleine und mittelgroße Läden in dieser neuen Normalität. In diesem Artikel erfahren Sie unter anderem, wie Nuclias von D-Link in Pandemiezeiten bei der Kontaktnachverfolgung helfen kann.

Einzelhandel und Dienstleister in Zeiten von Covid-19

Covid-19 hat nicht nur das tägliche Leben verändert, sondern auch die Art und Weise, wie Unternehmen operieren. So hat etwa der Einzelhandelssektor in Europa seit Ausbruch von Covid-19 Verluste von bislang mehr als vier Milliarden Euro zu verzeichnen. Angesichts der anhaltenden Krise und der zu erwartenden Verluste werden sich Firmen weiter anpassen müssen, damit Geschäfte überleben.

Die Sommermonate versprachen eine mögliche Rückkehr zur Normalität, doch nun haben die Covid-19-Zahlen wieder angezogen – was für die Volkswirtschaften in ganz Europa zu neuen Unsicherheiten geführt hat. Erneut waren die Unternehmen  gezwungen, ihre Ansätze zu überdenken. Viele haben bereits bewiesen, dass sie den Herausforderungen gewachsen sind. Vom Supermarkt über kleine Fachhändler bis zum Friseursalon: Sie alle haben vorbildhaft gezeigt, wie Läden während der Pandemie sicher geöffnet bleiben können. Kluge Investitionen können einen mittelfristigen Beitrag zum Überleben der Unternehmen leisten.

Digitale Maßnahmen zur Bewältigung neuer Herausforderungen

Da die Öffnung der Geschäfte auf unbestimmte Zeit erfolgte, mussten sie grundlegende Prozesse neu überdenken: Einerseits galt es, die behördlichen Schutzmaßnahmen umzusetzen, andererseits den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. Dies betraf Maßnahmen zur Einhaltung des Mindestabstands, zur Desinfektion der Hände oder zur Nachverfolgung der Kundschaft. Innovative Technologien übernehmen hier eine wichtige Rolle und unterstützen bei der Anpassung an die neuen Gegebenheiten. Mit hardware- oder softwarebasierten Personenzählern lässt sich die Anzahl der Kunden überblicken, Thermografiekameras ermöglichen ein kontaktfreies Temperaturscreening.

In etlichen Ländern wurden Richtlinien erarbeitet, die Arbeitgebern die Einführung von vorgegebenen Wegeleitsystemen, die Beschränkung der gleichzeitig im Geschäft befindlichen Kunden sowie die Errichtung von Trennwänden als sichere Barriere zwischen Kunden und Mitarbeitern empfehlen. Nicht zu vergessen: Die bargeldlose Bezahlung und Rückerstattung sowie eine Begrenzung des Kundenservices. Diese Maßnahmen genügen bislang den Anforderungen. Mit Blick auf die Zukunft sollten Entscheidungsträger jedoch in innovative Technologien investieren, um ihr Geschäft bzw. ihre Filialen zu unterstützen. Denn soviel steht fest: Das Virus wird uns noch bis weit ins Jahr 2021 hinein begleiten.

Viele Kunden freunden sich noch nicht mit dem Gedanken an, zum persönlichen Einkauf in ein Geschäft zu gehen. Damit kam es zu einer klaren Verlagerung hin zum Online-Shopping. Auch wenn Online-Shopping bequem ist, bietet es keine allumfassende Lösung – vor allem, da die Menschen in der kalten Jahreszeit die meiste Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. Wer überwiegend oder zu 100% im Home Office arbeitet, sucht nach einem Grund, seinen Computerbildschirm zu verlassen und aus dem Haus zu gehen. Dienstleistungen wie das Haareschneiden lassen sich sowieso nicht online erledigen. Vom Lebensmittelhändler bis zum Friseursalon sind Unternehmen weiterhin gefragt, für ein sicheres, geschütztes Umfeld zu sorgen und Bedenken ihrer Kunden ernst zu nehmen. Nur so haben diese beim Betreten der Geschäfte ein sicheres Gefühl und wissen,  dass Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden.

Leistungsstarke Netzwerke für die digitale Kontaktnachverfolgung

Im Falle von Nachverfolgungsmaßnahmen ist die Prämisse einfach: Durch das vorübergehende Erfassen und Speichern von Kundendaten können Dienstleistungsunternehmen oder Shopbetreiber ihre Kunden darüber informieren, ob sie möglicherweise dem Virus ausgesetzt waren, falls andere Kunden oder Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet werden. Auf diese Weise lassen sich all diejenigen, die an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit im Geschäft waren später kontaktieren und notwendige Vorkehrungen gemäß den Covid-19-Leitlinien treffen.

Netzwerkmanagement-Tools eignen sich gut, um innovative Lösungen zur digitalen Kontaktnachverfolgung zu unterstützen. Denn Lösungen wie Nuclias Cloud von D-Link bieten Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, ihr Netzwerk zu automatisieren und zu überwachen: Sie können auch Funktionen wie das anpassbare Captive Portal und Drittanbieterlösungen zur WLAN-Analyse, Navigation und Marketingautomatisierung integrieren.

Ein anpassbares Captive Portal vereinfacht die temporäre Speicherung erforderlicher  Kundeninformationen für eine Kontaktnachverfolgung, indem Unternehmen eine integrierte Tracking-Option erstellen, die über die Anmeldung im Gäste-WLAN funktioniert. Wo kein WLAN zur Verfügung steht, genügt auch ein QR-Code, der ebenfalls mit der Software des Drittanbieters verknüpft ist. Beim Betreten des Geschäfts scannen die Kunden diesen einfach mit ihrem Smartphone. So lassen sich Besucherzahlen genau messen und analysieren, um Abstandsregelungen einzuhalten. Wenn einer der Kunden mit dem Virus infiziert war, kann der Inhaber andere Kunden schnell und unkompliziert kontaktieren. Damit solche Systeme auch den Vorgaben aus der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) entsprechen, dürfen sie Kundendaten selbstverständlich nur über einen begrenzten Zeitraum speichern. Ein Vorteil ist, dass kein Kunde die Daten anderer Kunden einsehen kann. Gleichzeitig entlastet eine digitale Lösung die Mitarbeiter, die durch die Krise seit vielen Monaten besonderem Stress ausgesetzt sind: Eine analoge Datenerfassung mit manuellem Handling entfällt.

Kontaktloses Netzwerkmanagement aus der Ferne

Von der Netzwerkkonfiguration bis zu Softwareupdates ermöglicht eine Lösung wie Nuclias Cloud die bequeme Verwaltung auch mehrerer Standorte aus der Ferne. Das cloudbasierte Management reduziert nicht nur die Kosten für die Bereitstellung, sondern auch die Ausgaben für die laufende Verwaltung. Spezielle Fachleute vor Ort sind nicht erforderlich. Das spart Anfahrten. Der Umfang des Netzwerks lässt sich je nach Geschäftsanforderungen flexibel erweitern oder verringern.

Worauf Ladenbesitzer und Dienstleister achten sollten

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Netzwerkmanagement-Lösungen, die die erforderlichen Funktionen für die digitale Nachverfolgung von Kunden bereitstellen. Folgende Punkte sollten dabei bedacht werden:

  • Die Möglichkeit der Integration eines anpassbaren Captive Portal
  • Die Größe des Geschäfts
  • DSGVO-Konformität
  • Unterstützung eines zentralen Netzwerkmanagements
  • Analyse- und Berichtsfunktionen für mehr Transparenz

Eine Vielzahl innovativer Lösungen ermöglichen oder erleichtern Einzelhändlern wie Dienstleistern auch in diesen unsicheren Zeiten den täglichen Geschäftsbetrieb unter Einhaltung der Covid-19-Maßnahmen. Höchste Priorität haben Maßnahmen, die dazu dienen, dass Personal wie Kunden gesund bleiben. Die dafür eingesetzten Lösungen wiederum müssen die Sicherheit und den Schutz der Kundendaten gewährleisten.

Weiterführende Informationen zum Umgang mit Covid-19

Aktuelle Informationen und Material wie Aushänge für Ladengeschäfte finden Sie etwa bei der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) sowie auf der Website des HDE (Handelsverband Deutschland).

Projektanalyse

Virtuelle und Vor‑Ort‑Analysen, um Sie bei der vollständigen Ermittlung Ihrer Anforderungen zu unterstützen.

Es spielt keine Rolle, ob es um ein komplett neues Netzwerk oder ein Upgrade für einen vorhandenen Standort geht: Eine Projektanalyse durch einen unserer kompetenten Techniker hilft Ihnen bei der Einschätzung Ihres Netzwerks.

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